Maskulin*identität_en außerhalb der (polnischen) Norm – Queerer Aufstand in Miron Białoszewskis A Memoir of the Warsaw Uprising

20. Februar 2017 - 2016 / 2017 / Allgemein / Maskulin*identität_en / texttext

“For twenty years I could not write about this.

Although I wanted to very much.

I talked. About the uprising. To so many people. All sorts of people. So many times.

And all along I was thinking that I must describe the uprising”

– Miron Białoszewski 1)MWU S. xii.

Miron Białoszewski (1922-1983) ist ein polnischer Dichter und Autor, der vor allem für seine Nachkriegs-Lyrik bekannt ist. Sein erster Gedichtband Obroty rzeczy (Die Bewegung der (alltäglichen) Dinge) wurde 1956 in Warschau als Sensation gefeiert. Białoszewski veröffentlichte mehr als ein Dutzend Bücher – darunter Lyrik, Prosa und Dramatik – und gilt als „one oft he most idiosyncratic Polish poets“. 2)Serafin: Twentieth-century Eastern European writers, S. 34f.

Programmatisch für sein Schreiben sind einerseits die Konzentration auf alltägliche Dinge – als Überlebender eines Krieges feiert er die Existenz von Normalität3)Serafin: Twentieth-century Eastern European writers, S. 39 – und andererseits seine kolloquiale Art des Schreibens,4)Serafin: Twentieth-century Eastern European writers, S. 37 in der auch die Schwierigkeit bei der Übersetzung seiner Werke begründet liegt.

Der Warschauer Aufstand 1944 – Von der Geschichte zum Mythos

In dem 1970 veröffentlichten Pamiętnik z powstania warszawskiego (A Memoir of the Warsaw Uprising) widmet sich Białoszewski seinen Erinnerungen an den Warschauer Aufstand.5)Nicht zu verwechseln mit dem gescheiterten Aufstand im Warschauer Ghetto 1943. Während des Krieges studierte er im Untergrund polnische Literatur und sah dabei zu, wie seine Heimat Warschau bis in die letzten Ecken zerstört wurde. Obgleich Białoszewski nicht Teil der kampfführenden polnischen Truppen war, so war er doch – wie die gesamte Bevölkerung Warschaus – unmittelbarer Augenzeuge der Geschehnisse. Er sah, wie die Stadt Straße um Straße, Häuserblock um Häuserblock zerstört wurde; wie die Bevölkerung vor den Bombenangriffen Schutz suchte. Das Memoir „offers a distinctive perspective on human behavior in circumstances of extreme horror.“6)Serafin: Twentieth-century Eastern European writers, S. 40

Der bewaffnete Aufstand gegen die deutschen Besatzungstruppen begann am 1. August 1944 und wurde von der Polnischen Heimatarmee Armia Krajowa angeführt. Zu dieser Zeit waren die Nationalsozialisten bereits geschwächt – Die Alliierten hatten sich die Luftherrschaft gesichert und die sowjetische Armee war kurz davor, Warschau zu erreichen. Obgleich die Heimatarmee zu Beginn des Aufstands einige Erfolge erzielen konnte, scheiterte ihr Vorhaben. Am 3. Oktober 1944 kapitulierten die polnischen Truppen. Im Anschluss an den Aufstand wurden rund 80.000 Menschen aus Warschau deportiert, bevor die verbliebene Infrastruktur der Stadt systematisch zerstört wurde.7)Pitas: On the Ruins of Memory, S. 188

Das historische Ereignis wurde seither als Sinnbild für den Mut der Polen instrumentalisiert. „[T]he Warsaw Uprising is transformed into an object with certain use value; it is a historical event that is being recreated in the present in a different form in order to serve current political needs.“8)Ebd.

Gegen die Transformation des Warschauer Aufstands in einen polnischen Mythos kämpft Miron Białoszewski an: A Memoir of the Warsaw Uprising ist der Versuch, dieses patriotische Narrativ und die literarische Tradition, in der es steht, zu untergraben:9)Pitas: On the Ruins of Memory, S. 191f. “He writes against the overwhelming romantic tradition of Polish literature with its military-messianic discourse”.10)Wöll: Hybridity and Humour in Modern Polish Literature, S. 38. Während das Memoir als Gegennarrativ von vielen als „major literary event“ gefeiert wurde, verachteten es andere als „blasphemous mockery“.11)MWU S. vii.

Queering als Strategie

Im Unterschied zu den traditionellen Berichten über den Warschauer Aufstand widmet sich Białoszewski nicht den Helden dieses Mythos‘. Er beschreibt keine Kampfhandlungen, keine Schlachten; im Zentrum seiner Erzählung stehen nicht Offiziere und Soldaten, sondern die zivile Bevölkerung und ihre Einzelschicksale.

Eingebunden in diese Narration sind queere Momente, in denen Białoszewskis subversive Erzählung von Geschlecht, Sexualität und Familie – und damit auch von Männlichkeit – die vermeintliche Normalität eines Kriegs-Memoirs destabilisieren.12)Nizynska: The kingdom of insignificance, S. 21. Das Queering ist hier jedoch nicht allein eine Strategie des Schreibens, sondern auch eine Strategie des Lesens.13)Nizynska: The kingdom of insignificance, S. 44. Nur wer die ‚queere Brille‘ trägt, erkennt die nicht-normativen Repräsentationsformen von Gender und Sexualität. Darin begründet liegt “the double gesture of Białoszewski’s writing: it says everything to the knowing reader while not saying much to the ‘naïve’ reader”14)Nizynska: The kingdom of insignificance, S. 12. – vor allem, wenn es um Homosexualität geht.

Als ‘Beweis’, dass die queere Lesart nicht unbegründet ist, dient das 2012 erstmals veröffentlichte ‚Geheime Tagebuch‘, in dem Białoszewski sowohl über die eigene als auch über die Homosexualität seiner Bekannten spricht.15)Sobolczyk: Queering the Warsaw Uprising, S. 198.

Queere Bekanntschaften

In A Memoir of the Warsaw Uprising berichtet der Erzähler Miron von seinem Alltag während des Warschauer Aufstands: von Schwierigkeiten Lebensmittel zu beschaffen, von den Bombenangriffen, von der Hitze, von den unhygienischen Zuständen, von der Suche nach einem sicheren Versteck. Er erzählt aber auch von seinen Bekanntschaften: von ehemaligen Schulkameraden, von Kommilitonen, von Freunden und Familie, von Menschen, die er erst während des Aufstands kennenlernte. Auch wenn natürlich nicht all diese Bekanntschaften aus einem queeren Umfeld stammen, so gibt es doch zahlreiche Beispiele, die genau dies tun. Sie bilden die Basis für den queeren Subtext und das subversive Potenzial des Memoirs. Anhand dieser Figuren entwirft Białoszewski unterschiedliche, von der Norm abweichende Formen maskuliner Identität.

Wojtek – der Fanboy

Bei einer literarischen Soirée mit Theaterperformanz übernimmt Miron die Rolle des Königs. Er berichtet von seiner hölzernen Spielweise und der Reaktion von Wojtek – einem Kommilitonen von der geheimen Untergrund-Universität. Trotz Mirons dilettantischer Perfomance versichert ihm Wojtek: „It doesn’t matter; it was very nice.“ 16)MWU 15 Möglicherweise hatte Wojtek einen Sinn für exzentrisches Avantgarde-Theater oder war sich der Campness der Vorstellung bewusst. Vielleicht ist dieser Satz aber auch eine Art Liebesbekundung: ‚Egal wie du gespielt hast, du warst dabei und deswegen hat es mir gefallen‘. Wie Piotr Sobolczyk diesbezüglich richtig feststellt, gibt es keinen narrativen Grund für die Erwähnung dieser Szene17)Sobolczyk: Queering the Warsaw Uprising, S. 200. – außer der queeren Lesart Futter zu geben.

Zdzisław – Heimliche Liebe

Offensichtlicher wird der homoerotische Subtext bei Mirons Begegnung mit seinem früheren Schulkameraden Zdzisław Śliwerski. Miron erfährt von Zdzisławs Eltern, dass dieser sich aktiv am Aufstand beteiligt und entscheidet, ihn am Stützpunkt seiner Einheit zu besuchen – obwohl der Weg erhebliche Gefahren birgt. Zdzisław ist sich des Risikos bewusst, dass Miron für ihn auf sich genommen hat, und gibt ihm als Zeichen seiner Wertschätzung ein Stück Zucker: „We spoke very little to each other. Although we were relaxed. Zdzisio gave me a lump of sugar. […] I started sucking it immediately. At the time, treating someone to a lump of sugar was significant.”18)MWU 217

Bereits zuvor deutet sich eine romantische Beziehung zwischen den Schulkameraden an: „About being a schoolmate? I could say a lot about that.“19)MWU 172 Piotr Sobolczyk schlägt eine explizitere Übersetzung dieser Passage vor, da sich die Übersetzerin Madeline G. Levine des queeren Kontextes nicht bewusst war: „Schoolmate ist not everything. Much more could be said about that.“20)Sobolczyk: Queering the Warsaw Uprising, S. 200. – Białoszewski bietet den Lesenden damit den nötigen Kontext, um die spätere Szene in ihrer queeren Gestalt zu erkennen. Das Zuckerstück – ein in Kriegszeiten schwer zu bekommendes Gut – ist nicht nur Ausdruck von Sympathie, sondern ein Liebesgeständnis. Verstärkt wird diese Interpretation durch die Tatsache, dass Miron und Zdzisław sich in einer militärischen Einheit befinden und nicht frei sprechen können. Das Stück Zucker drückt aus, was die beiden nicht laut aussprechen können.

Swen – die Bromance

Auch wenn die Beziehung von Miron und Swen wie die offensichtlichste aller homosexuellen Beziehungen wirkt, so trügt der Schein doch. Die beiden pflegen eine besonders enge Freundschaft – da bedarf es keiner weiteren biographischen Informationen aus dem geheimen Tagebuch.21)Sobolczyk: Queering the Warsaw Uprising, S. 203f. Sie gehen Arm in Arm durch die Ruinen ihrer Heimatstadt; nachts in den Kellern schläft Swen näher bei seinem Freund Miron als bei seiner Verlobten Celinka. Was Białoszewski hier beschreibt, ist eine ‚romantische Freundschaft‘: “an affectionate sentimental male-male relationship which does not involve sex“22)Sobolczyk: Queering the Warsaw Uprising, S. 204. – eine klassische Bromance.

Die ‚romantische Freundschaft‘ zwischen zwei Männern diente bereits im 19. Jahrhundert als „‘safe closet‘ for sexuals dissidents“ und bot auch die Möglichkeit, eine weniger machohafte und dafür emotionalere Art männlicher Beziehungen darzustellen.23)Sobolczyk: Queering the Warsaw Uprising, S. 196.

Henio – queere Solidarität

Henio ist ein gemeinsamer Freund von Miron und Swen, der beim Aufstand mitkämpft und den beiden helfen will, aus dem zerbombten Bezirk zu fliehen. Um jedoch Zutritt zu den Abwasserkanälen – dem einzig verbliebenen Weg – zu erhalten, wird den beiden von Henio eine Aufgabe zugetragen: „[O]ur lieutenant has a favorite who’s seriously wounded“24)MWU 134 – Miron und Swen sollen den jungen, schwer verwundeten Soldaten unbemerkt durch die Kanäle transportieren.

Um seinen ‚Liebling‘ (und Liebhaber) zu retten, wendet sich der Lieutenant an den ebenfalls schwulen Henio und dessen Bekannten – und nicht etwa an die ihm untergebenen Soldaten der Heimatarmee. Er stützt sich auf die queere Solidarität als informelle, hierarchische Organisation und ist dabei auch nicht der Gefahr ausgesetzt, dass seine homosexuelle Beziehung ans Licht kommen könnte.

Gerade aus einer polnischen Perspektive heraus ist dieser queere Moment besonders provokativ, weil er eine homosexuelle Beziehung in den höchsten Rängen der Heimatarmee impliziert. Białoszewski bricht hier bewusst mit der bestehenden Dichotomie von Homosexualität und „Polishness“; von Homosexualität und Patriotismus.25)Sobolczyk: Queering the Warsaw Uprising, S. 195.

Kuba – das Wunder

Im Verlauf des Memoirs werden die queeren Verweise immer expliziter. Während bei Mirons Liebesbekanntschaften Wojtek und Zdzisław erst die ‚queere Brille‘ und der entsprechende Kontext zu Rate gezogen werden müssen, lässt sich die Liebesbeziehung zwischen dem Lieutenant und seinem Lieblingssoldaten wesentlich eindeutiger bestimmen. Den Höhepunkt der Queerness erreicht A Memoir of the Warsaw Uprising mit dem schwulen und extrem gutaussehenden Juden Kuba, den Miron kurz vor dem Ende des Warschauer Aufstands trifft.

Dieses Treffen grenzt an ein Wunder: Nach dem Ghetto-Aufstand 1943, den Deportationen in Konzentrationslagern und den Schrecken des Warschauer Aufstands war es nahezu ausgeschlossen, einen Juden in Warschau zu treffen. Kuba hat aber nicht nur einfach überlebt, er ist sogar fröhlich, lacht und sieht unfassbar gut aus.

Im Kontext von Białoszewskis Memoir kommt dieser Textpassage eine besondere Bedeutung zu. Zum ersten Mal lässt sich in Mirons Erzählung ein (sexuelles) Verlangen erkennen: „Kuba was a charming, slender, simply beautiful young Jew. He wore a cap and high boots. And he was tall, had spendid black hair and splendid white teeth. I knew him. I and the others. He was tremendously popular. He walked around laughing. He was very flirtatious.”26)MWU 227f. Miron ist dem Charme Kubas verfallen und beschreibt seine männliche Schönheit in ungewohnter Ausführlichkeit.

Besonders interessant ist diese Begegnung auf der Ebene des discours: Miron und seine Familie sind nach knapp zwei Monaten unter ständiger Bombardierung, Hungersnot und Ungewissheit geschwächt und stehen kurz vor der Entscheidung, ob sie sich vor den Nationalsozialisten verstecken wollen oder sich zur Deportation und Zwangsarbeit melden. In diesem Zusammenhang kommt dem Zusammentreffen mit Kuba eine zentrale Schlüsselrolle innerhalb des Memoirs zu. Das Treffen der beiden ist ein Hoffnungsschimmer am Horizont des gescheiterten Aufstands. Es macht deutlich, dass es Białoszewski nicht um schwule Romanzen und sein Sexleben ging, sondern um „the survival of a ‚secret community‘“27)Sobolczyk: Queering the Warsaw Uprising, S. 198. – wenn es ein schwuler Jude schafft zu überleben, dann gibt es noch Hoffnung für die queere Gemeinschaft.

A Memoir of the Warsaw Uprising

als Gegennarrativ zur Kriegsmythisierung

Miron Białoszewski war ein „uncloseted homosexual writer”, der sein gesamtes Leben im kommunistischen, homophoben Polen verbrachte.28)Nizynska: The kingdom of insignificance, S. 7. Mit A Memoir of the Warsaw Uprising wagte er den Versuch, den stereotypen Darstellungsweisen von Männlichkeit in Kontexten der (polnischen) Kriegsgeschichte entgegenzutreten: “The text is an attempt to deheterosexualise the dominant masochistic and militant visions of masculinities in one segment of World War II representations, […], the Warsaw Uprising.“29)Sobolczyk: Queering the Warsaw Uprising, S. 197. Sein Memoir beinhaltet nicht-patriarchalische, nicht-heteronormative Repräsentationen von Familie,30)Nizynska: The kingdom of insignificance, S. 48. Darstellungen männlicher Homosexualität und eine Vielzahl anderer, dissidenter Maskulinitäten31)Sobolczyk: Queering the Warsaw Uprising, S. 197. und widerspricht damit der dominanten Art und Weise, wie über den Warschauer Aufstand gesprochen und geschrieben wird.32)Ebd.

Die stereotype Darstellung von Männlichkeit, die in der Gestalt des Soldaten als Sinnbild für (hetero-)normative Männlichkeit, Mut und Stärke ihren Höhepunkt erreicht, weicht bei Białoszewski facettenreicheren Darstellungen maskuliner Identität und queerer Beziehungen. Indem das dominante Modell von Maskulinität, das durch den Kriegs- und Militär-Diskurs entworfen wird, durch die Diversität männlicher Identität_en ersetzt wird, löst Białoszewski die Opposition von Homosexualität und Polishness/Patriotismus auf – und zwar in einer Zeit, in der Homosexualität als krankhaftes Verhalten galt.

In den 70er und 80er Jahren gab es in Polen keinen öffentlichen Diskurs über sexuelle Minderheiten. Homosexualität und andere Abweichungen von der gesellschaftlichen Norm wurden pathologisiert und kriminalisiert. Als Beispiel sei die berüchtigte ‚Akcja Hiacynt‘ in der zweiten Hälfte der 80er Jahre genannt: (Vermeintlich) homosexuelle Männer wurden – unter Androhung öffentlicher Bloßstellung – verhaftet und dazu gezwungen, eine ‚karta homoseksualisty‘ – auch bekannt unter dem Namen ‚pink file‘ – auszufüllen. Das Ziel dieser Aktion war es, eine nationale Datenbank aller homosexuellen Männer und ihrer Bekannten zu kreieren. In diesem Kontext muss aus das Schweigen der Kritiker betrachtet werden, die dem queeren Subtext jahrzehntelang keine Beachtung schenkten.33)Nizynska: The kingdom of insignificance, S. 147f.

Um dieser homophoben Haltung der Gesellschaft zu entgehen, ohne dabei auf eine queere Geschichtsschreibung zu verzichten, hat sich Białoszewski eines wirkungsvollen Verfahrens bedient: „Hiding through full exposure“.34)Nizynska: The kingdom of insignificance, S. 12. So offensichtlich die queeren Verweise, Figuren und Szenen für die wissenden Leser*innen auch sein mögen, so mühelos werden sie von den unwissenden übersehen.35)Nizynska: The kingdom of insignificance, S. 48. Anstatt sich bei der Lektüre auf Gegebenheiten unterhalb der Oberfläche zu fokussieren, empfiehlt es sich, die von Białoszewski gereichte ‚queere Brille‘ aufzusetzen und die Oberflächenstruktur des Textes nach queeren Motiven zu untersuchen. „Acknowledging knowing as a point of departure, frees us from focusing on the encoded, and allows us to focus on what is visible at the surface“36)Nizynska: The kingdom of insignificance, S. 154. – nämlich die vielfältigen Maskulin*identität_en.

 

Literatur

Białoszewski, Miron (2015): A memoir of the Warsaw uprising. Unter Mitarbeit von Madeline G. Levine. Revised translation, introduction, and notes. New York: New York Review Books (New York review books classics).

Nizynska, Joanna (2013): The kingdom of insignificance. Miron Bialoszewski and the quotidian, the queer, and the traumatic. Evanston Ill.: Northwestern University Press.

Pitas, Jeannine M. (2014): On the Ruins of Memory in Miron Białoszewski’s A Memoir of the Warsaw Uprising. In: David B. MacDonald (Hg.): Europe in its own eyes, Europe in the eyes of the other. Waterloo, Ont.: Wilfrid Laurier Univ. Press (Cultural studies series), S. 187–204.

Serafin, Steven (Hg.) (2001): Twentieth-century Eastern European writers. Detroit, Mich.: Gale Group (A Bruccoli Clark Layman book, 232).

Sobolczyk, Piotr (2015): Queering the Warsaw Uprising (with a little help from Miron Bialoszewski). In: human 14 (2), S. 193–213.

Wöll, Alexander (2010): Hybridity and Humour in Modern Polish Literature. In: Raymond Graeme Dunphy (Hg.): Hybrid Humour. Comedy in transcultural perspectives. Amsterdam u.a.: Rodopi (Internationale Forschungen zur allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft, 130), S. 37–64.

 

Mina Janoschka

Mina Janoschka

Jasmina Janoschka hat ihren Bachelor in 'Historisch orientierten Kulturwissenschaften' gemacht und ist Studierende des Masterstudiengangs 'Kulturpoetik der Literatur und Medien' an der WWU Münster. Sie hat nicht nur ein Faible für kompliziert klingende Studiengänge, sondern interessiert sich auch für Fantasy, Sci-Fi, Dystopien und polnische Kultur. Weil eine gute Work-Life-Balance nur wieder so ein USA-Trend ist, textet sie nebenbei noch für ein Berliner Startup und schreibt mehr oder minder regelmäßig für den MusikBlog.
Mina Janoschka

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