Der (Un-)Sinn unter der Oberfläche: menschlich reife Opfernarrative – Krachts ‚Eurotrash‘

3. Mai 2021 / 0 comments

Das ist die Bequemlichkeit, den eigenen Nazi-Hintergrund auf gänzlich selbstentschuldigende Weise zu bedenken und fremde Schuld vor die eigenen, daraus resultierenden Privilegien zu stellen, die dafür sorgt, dass viele erzählerische Projekte der NS-Familiengeschichtsaufarbeitung selbst ungefähr so gründlich apologetisch geraten wie die Entnazifizierung.

Singles mit Niveau – Stuckrad-Barre feat. Fauser II

15. März 2021 / 0 comments

Wie und Wo sind nicht egal, aber nebensächlich. Warum und Was sind die wesentlichen Fragen aus dem nur oberflächlich banalen Repertoire des literaturwissenschaftlichen Grundkurses zur (Kultur-)Textanalyse.

Album ohne Konzept – Stuckrad-Barre feat. Fauser I

1. März 2021 / 0 comments

Wenn verrückt ist, wer „in Deutschland das Wort erhebt und Jörg Fauser nicht gelesen hat“, tut man freilich gut daran, ihn zu loben. Lesen wir ihn aber erstmal.

Selbstekel, Konsum und ästhetische Pose – Krachts Faserland

1. Februar 2021 / 2 comments

Abgewetzter Zynismus, das führt zu nichts.

Bildungsroman redivivus – Herrndorfs Tschick

18. Januar 2021 / 0 comments

Was denken sich da wohl jugendliche RezipientInnen, deren größtes Problem nicht moralische Wohlstandsverwahrlosung ist?

Das Archiv der frühen Jahre – Irgendwie-Postideologie in Herrndorfs Plüschgewittern

4. Januar 2021 / 0 comments

„Ich kann mir nicht helfen, aber ich finde das dermaßen albern.“

Museum der Popmoderne. Eröffnung der Reihe für Literaturkritik

28. Dezember 2020 / 0 comments

Im Museum der Popmoderne ist der Literaturkritiker nicht nur Kurator – er bleibt Stratege im Literaturkampf auf den Terrains von Kanon, Bedeutung und Deutung.

Zwischen Symbol und Persönlichkeit: Die Mütter in unserer Kinderliteratur

4. Februar 2019 / 0 comments

Ob als böse Stiefmutter, als engelgleiches Ideal wie Lily Potter und Mrs. Fauntleroy oder als gutmütige Nestbauerin wie Mrs. Weasley, die Mütter in unserer Kinder- und Jugendliteratur neigen zu Stereotypen. Viele populäre Kinder- und Jugendbücher untermauern Gender-Stereotype, anstatt ihnen entgegenzuwirken 1)vgl. Heilmann und Donaldson, 2009, S. 139. Auch der Harry-Potter-Hype war seinerzeit begleitet von viel…

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(M)Othering: Was Frauen* ausmacht. Mütter und Frauen in The Handmaid’s Tale und in unserer Welt.

10. Dezember 2018 / 0 comments

Mother, […] you wanted a women’s culture, Well, now there is one. It isn’t what you meant, but it exists.1)Atwood, Margaret. The Handmaid’s Tale. 1985. New York: Anchor, 1998. S.127 Die einzigartige Verbindung, die nur eine „Mutter“ zu ihrem Kind haben könne, ist mythisch überhöht, aber faktisch nicht beweisbar. Doch täglich um uns herum wird…

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Teeniemütter

3. Dezember 2018 / 1 comment

Zugegeben. Ich bin etwas, nun ja, sagen wir – weniger bunt als Johanna. Nicht grau, nur eben weniger bunt. Eher der Herbsttyp. Gedeckte Farben stehen mir einfach besser. Aubergine, Olive, Senf und Ocker sind Töne, die meinem Hauttyp schmeicheln. Johanna meint, ich solle mich nicht an den Herbst verschwenden, es gäbe so viele Typen. Ginge…

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