Die Wahrheit ist eine Lüge, oder: Weisen der Welterzeugung

2. August 2016 - 2016 / bildtext / soziotext

Literatur, Film, Musik – kurz: Das, was wir hier im Blog als „Texte“ bezeichnen – haben eine Gemeinsamkeit: Sie entwerfen Welten, oder zumindest Modelle einer Welt. Diese Welten funktionieren nach ganz eigenen Regeln, je nach dem, woraus sie gemacht sind. Literatur kann uns die Innensicht eines Menschen nahebringen, ein Film kann uns unmögliche Fantasy-Welten präsentieren, Musik kann ein bestimmtes Gefühl transportieren. Gerade die Textur entscheidet also maßgeblich über den Modus der Wahrnehmung einer bestimmten Welt; die oftmals unsichtbaren Regeln determinieren die Art und Weise wie wir sie wahrnehmen. Gerade deshalb lohnt es sich, die Konstruktion dieser Welt anzusehen, um zum einen die Regelhaftigkeit dieser Welten zu verstehen und zum anderen um begreifen zu können, wie wir die Welten verstehen. 
In der Forschung ist aktuell die Beschäftigung mit Welten – vor allem vor dem Hintergrund erfolgreicher Serien wie Game of Thrones – besonders virulent. Von daher ist die Beschäftigung mit Nelson Goodman naheliegend, obwohl sein Interesse nicht den Diegesen gilt, sondern der Erkenntnisentwicklung auf Grundlage des 
worldmakings. Auf Basis dieser Überlegungen entstand das folgende Papier, dass vor allem als Denkanstoß zu verstehen ist.

1. Goodman als Konstruktivist

Goodman nachzufolgen, bedeutet, sich zuerst ‚der Welt‘ und gleichsam ‚der Wahrheit‘ zu entledigen. Die Vorstellung, mithilfe wissenschaftlicher Methoden, eines künstlerischen Zugangs oder über unsere alltäglichen Erfahrungen wäre es uns möglich, Zugriff auf eine tatsächliche Realität zu erhalten, eine allem zugrundeliegende Wirklichkeit offenzulegen – all das liegt Goodman mehr als fern. Er hält bereits die Frage nach einer absoluten Wahrheit, nach der alles einenden Welt, für obsolet. Goodman möchte helfen, das Verstehen zu verstehen. Es stellt sich die Frage, was ein Verstehen ohne das sichere Fundament der Wahrheit noch für ein Objekt hat – was bleibt, wenn der Realismus verloren ist?

Die Absage an den Realismus findet ihre Anlage schon im kantischen Denken: Erkenntnis ist an den Verstand des Erkenntnissubjekts gebunden. Der Gegenstand der Erfahrung wird vom Subjekt in einem Prozess – der Tat (πραγμα), nämlich der Anwendung von Kategorien in Form von Begriffen – vorstrukturiert, sodass letztendlich nicht die Dinge an sich erkannt werden (vgl. Fischer 2000, S. 18f.). Während aber Kant an einer ontologisch gegebenen Welt festhält und lediglich ihr unmittelbares Erkennen verneint, geht Goodman zwei Schritte weiter. Zuerst wird der Begriff der ‚Erkenntnis‘ erweitert, der meist auf „Aussagen mit eigenen Wahrheitswerten“ (Goodman, S. 14) bzw. Propositionen beschränkt war; auch nicht-sprachliche und nicht-wissenschaftliche Erkenntnis- oder besser ‚Verstehens‘-formen werden in den Blick genommen. Gemälde oder literarische Erzählungen etwa können zwar keine Propositionen hervorbringen oder als solche verstanden werden. Sie können aber auf etwas verweisen und schon in dieser referentiellen Funktion erhalten sie einen epistemologischen Gehalt. Goodman nennt diese sehr allgemeine Referentialität ‚Symbolfunktion‘. Die Symbole1)Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass Goodman wie auch Cassirer den Begriff ‚Symbol‘ konsequent im Sinne eines ‚Zeichens‘ benutzt. Vgl. hierzu Nöth 2000, S. 137. sind ‚Symbolsystemen‘ zuzuordnen – Naturwissenschaften, Philosophie oder die verschiedenen Künste sind Beispiele solcher Systeme. In der gleichen Weise, wie die Bezugnahme ganz verschiedene Formen annehmen kann 2)Spree nennt als „wichtigste[n] Formen der Bezugnahme, die Goodman unterscheidet: verbalepikturale und notationale Denotation sowie Exemplifikation (als Formen der buchstäblichen Bezugnahme) sowie fiktive und figurative Denotation und Ausdruck (als Formen der nichtbuchstäblichen Bezugnahme).“, (Hervorhebungen übernommen) Spree 1998, S. 323., so unterschiedlich sind dementsprechend auch die Arten und Weisen der Weltherstellung abhängig von den Symbolsystemen.

„Wir sind bei allem, was beschrieben wird, auf Beschreibungsweisen beschränkt. Unser Universum besteht sozusagen aus diesen Weisen und nicht aus einer Welt oder aus Welten.“ (Goodman 1984, S. 15). Erst die Beschreibungsweisen bringen die Welten hervor, der „Dualismus von Beschreibungen und Beschriebenem löst sich auf […]“ (Spree 1998, S. 328). Deshalb verlagert Goodman auch sein Interesse nicht einfach von einer Welt auf viele Welten, sondern auf den Prozess ihrer Erzeugung, ihre Konstruktion. Die Beobachtung und Analyse muss sich folglich um das ‚Wie‘ der Welterzeugung kümmern und dabei die Beziehung zwischen den einzelnen Welten untersuchen. Das Medium der Welterzeugung – Texte, Bilder, wissenschaftliche Theorien usw. – muss auf seine spezifische Symbolfunktion in Abhängigkeit vom Symbolsystem und auf seine „Relevanz […] für das fertige Produkt ‚Wirklichkeit‘“ (Spree 1998, S. 323) hin untersucht werden.

Hier werden wir an ein uns vertrautes Mythos-Konzept erinnert, das ebenfalls weniger auf eine verschleierte Wahrheit aufmerksam zu machen versucht; der Prozess der Zeichenherstellung und Mythenbildung, die Naturalisierung als Missverstehen tritt in den Fokus. Im Unterschied zum dreigliedrigen Zeichenmodell des Strukturalismus, wie es etwa Krah zu illustrieren versucht (Krah 2013, S. 17), besitzt Goodmans Bezugnahme den Vorteil, dass das Symbol in der Rolle des Signifikanten keinen Referenten in der Realität benötigt. Es reicht die Bezugnahme auf eine Welt, der ‚Richtigkeit‘ zugesprochen werden kann. ‚Richtigkeit‘ heißt in Bezug auf ein Weltmodell, dass dieses sich nicht selbst widerlegt und es in diskursiver Weise Bestätigung erfahren hat3)„Vielmehr wird eine Version […] dann für wahr gehalten, wenn sie keinen hartnäckigen Überzeugungen widerspricht und keine ihrer eigenen Vorschriften verletzt.“, Goodman 1984, S. 31.. So besitzt etwa der Begriff ‚Einhorn‘ Referenten in zahlreichen richtigen Welten, während eine Welt, die ausschließlich aus Symbolen des Symbolsystems der Physik (und hier ist bereits eine Vielzahl von Welten zu finden) erzeugt wurde, wohl kaum einen Referenten für den Begriff ‚Einhorn‘ aufweisen wird, ohne als ‚falsch‘ zu gelten. Es bleibt festzuhalten: Fiktive Welten gibt es nicht.

Letztlich operieren wir als Literatur-/Medienwissenschaftler_innen permanent mit dem Begriff der Richtigkeit, indem wir die in einem Text produzierten Regeln der Diegese, der Weltkonstitution – das Weltmodell – zunächst als solche akzeptieren und nicht primär hinsichtlich ihres Status als reproduzierte „Realität“ auffassen. Wenn wir eine Serie wie Adventure Time sehen, interessiert uns natürlich in erster Linie die Welt an sich, also narratologisch gesprochen, die Diegese. Diese ist jedoch gemäß Goodman nur ein Artefakt ihrer Welterzeugung. Oder anders gesagt: Die Diegese ist keine gestrenge Herrin, sie ist eine gefügige Dienerin.

2. Weisen der Welterzeugung

Ohne im Detail auf die „Weisen der Welterzeugung“ einzugehen, sollen im Folgenden einige zentrale Aspekte und relevante Implikationen Goodmans Theorie für unsere kulturpoetische Arbeit dargestellt werden. Dabei soll zudem eine Rückbindung der Überlegungen Goodmans an die Analytik künstlerischer Texte erfolgen.

Wie Goodman zu Beginn seines Textes bereits immer wieder herausstellt, handelt es sich bei seiner Theorie nicht um eine ontologische Verortung von Wissen oder Erkenntnis, sondern um eine Darstellung der Funktionsweise der epistemischen Welterzeugung. Gleichwohl er durch seinen pluralistischen Ansatz Dogmatik zu verhindern sucht, ist sein Dogma dennoch – ganz gemäß dem konstruktivistischen Paradigma –, die Welterzeugung als schöpferischen Akt zu betrachten (Goodman 1984, S. 18f.). Anders gesagt steht trotz des Gedankens, durch die Erzeugung von Welten das Verstehen zu verstehen, die poiesis im Vordergrund. Wesentlich ist dabei, dass es keinen ontologischen Kern seiner Welten gibt, sie sind reine Beschreibungssysteme anderer wahrgenommener Welt(en) – mit der Konsequenz, dass Welterzeugung nur aus bereits existierenden Welten geschieht: „[…]; das Erschaffen ist ein Umschaffen“. 4)Goodman erweist sich außerdem geradezu als Nihilist, wenn er weiter schreibt: „Nachdem die falsche Hoffnung auf eine feste Grundlage verschwunden und die Welt ersetzt ist durch Welten, die nichts als Versionen sind, nachdem Substanz sich in Funktion aufgelöst und das Gegebene als ein Genommenes erkannt wurde, stehen wir nun vor den Fragen, wie Welten erzeugt, getestet und erkannt werden.“, Goodman 1984, S. 19. Genau das erinnert nun nicht nur an Archivtheorien5)bspw. Baßler, Moritz. Die kulturpoetische Funktion und das Archiv. Eine literaturwissenschaftliche Text-Kontext-Theorie. Tübingen: Francke, 2005, sondern auch an ein weiteres wohlbekanntes theoretisches Paradigma. So schreibt Goodman zu der ersten „Weise“ der Welterzeugung, der Komposition und Dekomposition:

Die metaphorische Übertragung – wenn zum Beispiel Geschmacksprädikate auf Klänge angewandt werden – kann eine doppelte Reorganisation bewirken, indem sie sowohl den neuen Anwendungsbereich umsortiert, als ihn auch zu dem alten in Beziehung setzt. (Goodman 1984, S. 20)

Mit Jakobson gesprochen äußert sich das Worldmaking Goodmans also in einem poetischen Akt: Erst durch Identifikation konstituiert sich ein Objekt oder eine Person (vgl. Goodman 1984, S. 20), wobei „Identifikation auf der Einteilung in Entitäten und Arten [beruht]“ (ebd.). Der Prozess der Identifikation lässt sich somit als semiotische Dekodierung eines Zeichens auffassen, wobei in einem weiteren Schritt des ‚worldmakings‘ die Zeichen auf der Achse des Syntagmas angeordnet werden und die Paradigmen in absentia sichtbar bleiben. Auch durch die Reorganisation selbst lassen sich die Paradigmen in absentia und ihre Beziehungen zwischen den alten und den neuen Anwendungsbereichen erkennen.

Betrachten wir bspw. die Serie The Wire als eine Welt, so wird durch die Betrachtung der Welterzeugung sowohl das ästhetische, als auch ideologische Konzept der Serie deutlich: Die Dekomposition der Welt in bestimmte Teilbereiche, wie etwa das Drogenmilieu, die Polizei, die Schule, den Hafen, die Medien, Politik usw., sowie ihre anschließende Komposition in eine Welt lässt sich als eine Äquivalenzsetzung dieser Teilbereiche lesen und bedeutet als solche im Sinne der poetischen Funktion den Zerfallsprozess einer Stadt.6)Mit Verweis auf das entsprechende Kapitel in Goodmans Text “Ordnen” sei hier noch darauf hingewiesen, dass die Ordnung der Welt von The Wire eine kapitalistische Ordnung ist und sich der Zerfall darauf zurückführen lässt. Dass die Weltwahrnehmung von The Wire primär der kapitalistischen Ordnung gilt, stellt auch Koch (2014) heraus: “Als roter Faden, der die Serienzeit diachron und die Serientopologie synchron durchkreuzt, erweist sich Lester Freamons ethischer Imperativ ‚You should follow the money‘ […]” (S. 30). Gleichwohl die Stadt nicht für alle Welten zerfällt – so wird es vermutlich in Baltimore noch erfolgreiche, zufriedene Menschen geben –, erzeugt die Serie durch ihr konstruiertes Weltmodell einen Wahrnehmungsmodus des Zerfalls. Es wäre laut Goodman nun durchaus ein Fehler, daraus kulturelle Propositionen abzuleiten, vielmehr ist genau diese Serienwelt als eine reale Welt zu betrachten, die mittels des Symbolsystems Film zustande gekommen ist.7)Gleichzeitig macht sich das Symbolsystem ‚Film‘ bereits eine Kombination verschiedener Symbolsysteme zu Nutze, die einzeln genügend Möglichkeiten zur Welterschaffung bieten: Musik, Bild, Text und gesprochene Sprache, etc. Auch dass die Menschen in The Wire nicht fliegen, sondern offenbar die physikalischen Gesetze der Schwerkraft gemeinsam mit und als Teil dieser Welt erzeugt wurden, kann als Umschaffen aus den Symbolsystemen „Physik“ oder “Alltagserfahrung” verstanden werden.

Diese Aspekte lassen sich noch weiter treiben, besieht man sich nicht eine realistisch anmutend erzeugte Welt, sondern eine gänzlich – nun, hier geraten wir schon in Schwierigkeiten – „fiktive“ Welt wie Adventure Time. Die Serie erzeugt zwar eine Welt, die durchaus „bewohnbar“ wäre, dadurch, dass sie bspw. eine Mythologie aufweist, ähnliches Figureninventar usw. Nichtsdestotrotz verweist die Serie selbstreferentiell auf ihren Charakter als erzeugte Welt, als Modus einer Wahrnehmung; dabei destabilisiert sie somit ihren ontologischen Status: „this place is designed to mess you up, to mess with your head. None of this is real“ (Adventure Time, S1E5, TC 5:30 min).

Gleichzeitig präsentiert sie auf syntagmatischer Ebene eine ganze Reihe von Paradigmen und verweist damit zusätzlich auf ihren Charakter als poiesis oder eben erzeugte Welt. Sowohl „das Umschaffende“ als auch das „Umgeschaffte“ wird zum poetischen Prinzip der Serie, aus der sie einen spezifischen Weltblick entwirft; sie ironisiert und dekonstruiert durch Komposition und Dekomposition von Elementen anderer Welten und Symbolsysteme (Märchen, Science-Fiction, Dystopie, usw.) eben jene Elemente und ihre damit verbundene Wahrnehmung. Zusätzlich lässt sich beobachten, dasss die Serie sich selbst exemplifiziert (vgl. Spree 1998, S. 323ff; Nöth 2000, S. 165f): Als Zeichenträger verweist sie auf das, was sie selbst re-präsentiert, nämlich eine erzeugte Welt. Was zunächst nur ein einzelnes Element der Welt ist, wird vom „Jiggler“ benutzt, um wiederum eine Welt zu erzeugen. Ein ähnliches (selbstreferentielles) Verfahren stellt auch Lars Koch fest, wenn er über die legendäre „Fuck“-Szene in The Wire schreibt: 

Die Rekonstruktion des Mordablaufs führt nun vor, dass die Beweissicherung abhängig ist von der Medialität und Materialität der Spurensicherung, von spezifischen Aufschreibesystemen […]

und weiter: 

Verbindet man diese Überlegung zur Divergenz von evidentem Wahrheitsanspruch und Ermittlungspraxis mit dem übergeordneten Serienthema – der Frage nach den Modi der Repräsentation von Realität –, dann wird klar, dass The Wire nicht nur eine realistische Polizei-Serie ist, sondern zugleich darüber nachdenkt, wie überhaupt ein Bild der Gesellschaft gezeichnet werden kann. (Koch 2014, S. 41)

Die Frage nach der Beschreibung von Gesellschaft tangiert auch Goodmans Ausführungen zu Tilgung und Ergänzung und spielt eine wesentliche Rolle für unsere hauptsächlich relevanten „Symbolsysteme“ der „künstlerischen Texte“. Der zentrale Gedanke Goodmans ist, dass wir nie auf vollständige Wahrnehmungen, im Sinne von wahren Wahrnehmungen angewiesen sind, da wir ohnehin das Nötige tilgen oder ergänzen. Auch deshalb akzeptieren wir die Welten künstlerischer Texte, gleichwohl uns immer klar ist, dass diese Welten unvollständig sind. Dieser Gedanke von Tilgung und Ergänzung taucht in ähnlicher Form bei einem weiteren wohlbekannten Theoretiker auf:

Das Kunstwerk stellt ein endliches Modell der unendlichen Welt dar. Schon allein deswegen, weil das Kunstwerk im Prinzip Abbildung des Unendlichen im Endlichen, des Ganzen in der Episode ist, kann es nicht wie eine Kopie des Objektes in den jenen eigenen Formen konstruiert werden. Es ist Abbildung einer Realität in einer anderen, d.h. stets Übersetzung. (Lotman 1973, S. 316f., Hervorhebung übernommen)

Spannend ist an dieser Stelle vor allem Lotmans Betonung der Übersetzung einer Realität, die vielleicht auch im Sinne Goodmans wäre, würde man einfach „Realität“ durch „Welt“ ersetzen. Auch Lotman scheint hier eher an einer epistemologischen Konstruktion von Weltmodellen interessiert zu sein, als einer typologischen Beschreibung eines künstlerischen Textes. Die Wahrnehmung der Welt geschieht durch den künstlerischen Text mithilfe seiner analytisch zu verstehenden Konstruktion eines „Modells von Welt“, das auf der Basis sekundärer Zeichensysteme entsteht.

Bibliographie:

Literatur:

Fischer, Hans R. 2000. „Von der Wirklichkeit des Konstruktivismus zu den Weisen der Welterzeugung – Zur Einführung“. In: Ders. u. Schmidt, Siegfried J. (Hrsg.): Wirklichkeit und Welterzeugung. Bonn, 13–28.
Goodman, Nelson. 1984. Weisen der Welterzeugung. 1. Auflage. Frankfurt am Main.
Koch, Lars. 2014. „Populärkultur als Selbstbeschreibungsformel. Wie The Wire die Gesellschaft vorstellt“. In: Ahrens et al.: The Wire – Analysen zur Kulturdiagnostik populärer Medien. Wiesbaden21–49.
Krah, Hans. 2013. „Kommunikation und Medien: Semiotische Grundlagen“. In: Ders. u. Titzmann, Michael (Hrsg.): Medien und Kommunikation. Eine interdisziplinäre Einführung. 3., stark erw. Auflage. Passau. 13-32.
Lotman, Jurij M. 1973. Die Struktur des künstlerischen Textes. 1. Auflage. Frankfurt am Main.
Nöth, Winfried. 2000. Handbuch der Semiotik. 2., vollständig neu bearb. und erw. Auflage. Stuttgart u.a.
Spree, Axel. 1998. „Goodmans ‚radikaler‘ Konstruktivismus“. Kodikas/Code. Ars Semeiotica: An International Journal of Semiotics 21 (3-4): 321–31.

Serien:

Adventure Time with Finn & Jake (USA, 2010-).
The Wire (USA, 2002-2008).

Kilian Hauptmann

Kilian Hauptmann

Kilian Hauptmann studierte "Kulturpoetik der Literatur und Medien" an der Uni Münster. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit semiotischer Literatur- und Medientheorie, realistischer Literatur und Film, postmodernem Film, sowie Texten aus den 1960er und 1970erJahren. Er ist wissenschaftlicher Koordinator des DFG-Graduiertenkollegs 1681/2 Privatheit und Digitalisierung an der Universität Passau.
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Jasper Stephan

Jasper Stephan ist Studierender des Masterstudiengangs Kulturpoetik der Literatur und Medien an der Universität Münster sowie Hilfskraft am Germanistischen Institut, Abteilung Neuere Deutsche Literatur.

› tags: Adventure Time / Erkenntnisphilosophie / Jakobson / Konstruktivismus / Lotman / Nelson Goodman / poetische Funktion / The Wire / Weisen der Welterzeugung /

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