Kuscheln für den Regenwald. Oder: ein Essay darüber, wie schön kritische Kunst sein kann.

22. Oktober 2015 - soziotext

Die Huni Kuin sind ein Stamm, der tief im brasilianischen Regenwald, nahe der Grenze zu Peru beheimatet ist. Bis heute führen seine Angehörigen dort ein Leben, das sich an Riten und Traditionen orientiert und darauf ausgelegt ist, sie zu bewahren und zu pflegen. Elemente der industrialisierten Welt, die sie umgibt, nehmen sie vereinzelt an und integrieren sie in ihre Kultur.1 Der brasilianische Künstler Ernesto Neto verbringt viel Zeit mit den Huni Kuin und gestaltet seine Erfahrungen in Form von Rauminstallationen, die auf der ganzen Welt ausgestellt werden. Seine Arbeit ist im Tropicalismo zu verorten, eine kulturelle und politische Bewegung, die sich in den 60er ausbildete und gegen staatliche Repression ebenso ausspricht, wie gegen den glatten Rationalismus der Moderne. Netos Installationen laden oft zu Interaktion ein und richten sich vornehmlich an die sinnliche Wahrnehmung des Publikums. Nun ist ein Teil seiner Arbeiten auch im Augarten in Wien zu erleben. Aru Kuxipa – Sacred Secret ist in Kooperation mit anderen amazonischen Künstlern sowie Stammesmitgliedern der Huni Kuin entstanden.

Lange ist sie nicht mehr geöffnet, nur noch bis zum 26. Oktober. Und so nutzen wir, ich werde von einer Freundin begleitet, den späten Nachmittag eines ruhigen Sonntags, um uns auf einen Spaziergang durch die Erfahrungen des Künstlers zu machen. Wir schlendern durch den frühherbstlichen Augarten zum tb21, wo wir unsere Schuhe ausziehen müssen, ehe wir die Ausstellungsräume betreten. Auf Strümpfen tappen wir in den ersten Raum, der mit weichen Polstern ausgelegt ist. Von bläulichem Weiß umfangen, hängen hier riesenhafte, weiß gefüllte Installationen aus einem feinstrumpfhosenartigen Material von der Decke. Auf irgendeine Weise scheint etwas behäbig Sexuelles von ihnen auszugehen. Ein irritierender Eindruck, der sich bei näherer Betrachtung nicht so ganz nachvollziehen lassen will, aber auch nicht verschwinden möchte. Auf dem Boden sind runde, grob gefertigte Kissen verstreut, die mit – ich kann nur raten – getrockneten Nelken und Kamille gefüllt sind. Mitten im duftenden Raum, halb verborgen in Feinstrumpfhosenformen, lädt eine Hängematte zum Ausruhen und Ankommen ein. Nicht weit entfernt, ein Holztisch in der Gestalt einer Sonne auf dem verschiedene, bunt bemalte Rasseln liegen. Man darf sich mit ihnen rhythmisch ganz ausleben, was wir auch tun, ehe wir neugierig in den zweiten Raum schlendern. Abkürzungen sind nicht möglich, der Weg führt von einem Teil der Ausstellungen direkt in den nächsten und ebenso wieder zurück. Dieser wird von der Installation KupiForesUniXawa (2015) überspannt, einem Netz in der Form eines Tipis aus groben Stricken in Bordeaux und Petrol, das eine harmonische Verschlingung aller Gegensätze symbolisieren soll.2 Ein Blick nach oben, die Spitze der imaginierten Behausung webt sich aus gelben Seilen zu einer lächelnden Sonne; unter ihr also wird alles vereint. Im Gegensatz zu dem kalten Weiß aus dem wir kommen, ist hier alles in warmen Tönen gehalten, gedecktes Orange und Naturmaterialien umgeben uns. Flache Sitzkissen bilden einen weiten Sitzkreis um eine Installation die eine Ritusstätte darstellt. Da liegen ein großer Federschmuck, viele kleine Federn, Blasrohre und allerhand mir gänzlich unbekannte Gegenstände ausgebreitet, auch hier gibt es eine Möglichkeit zum Trommeln. Wir sind jetzt ganz und gar angekommen in diesem interaktiven Museumskonzept. Eifrig greifen wir zum Federschmuck, erkennen die hakenförmigen Gegenständen als Trommelklöppel und tun so, als ließen wir den Rhythmus fließen. Im Gegensatz zur vorhergehenden Installation sollen diese Exponate aber unberührt bleiben. Schon eilt eine junge, elegante Museumsmitarbeiterin auf leisen Sohlen zu uns, nimmt uns diskret den Schmuck vom Kopf und die hakenförmigen Dinge aus der Hand und ordnet sie sorgfältig in eben der Konstellation vor uns an, in der sie auch zuvor gelegen hatten. Vielleicht ist es, weil wir eigentlich nicht die Spur eines Rhythmusgefühls besitzen? Dennoch sind wir für einen Moment irritiert – die Präsentation der Exponate schien sich in unseren Augen nicht von der vorhergehenden zu unterscheiden, in der ich, einen Kamilleball auf dem Kopf balancierend einen schneidigen Beat rasselte. Der Raum des Museums verleitet aber, alles Gegebene als gegeben anzunehmen. Wir befinden, dass wir diese Ausstellung auch ohne Federschmuck annehmen und mehr als durchstreifen und distanziert besehen wollen. So strecken wir uns auf den Sitzkissen aus und lauschen den fremden, meditativen Klängen, die vom Ende der Ausstellung her zu uns wabern. Über uns baumeln große Glaskugeln träge in schmalen Netzen aus der Kuppel des Tipis. Wir bleiben eine ganze Weile dort liegen. Manche der wenigen anderen BesucherInnen betrachten uns selbst wie Exponate andere tun es uns gleich und suchen sich ein Plätzchen zum Verweilen. Irgendwann schlendern wir, gänzlich entschleunigt in den vorletzten Raum. Im Schwarz von Decke und Wänden reihen sich weitere Hängematten auf, am Kopf des Raumes ein niedriger Tisch mit Malsachen darauf, darüber ein Fenster, durch das scharf in der Luft abgegrenzt, schräg das späte Sonnenlicht fällt. Vom Band klingt ein Märchen durch den Raum, das ich aber nicht verstehe – es sind Huni Kuin, die in ihrer Sprache lesen. Wir haben es uns in den Hängematten gemütlich gemacht, meine Begleitung ist mittlerweile so tiefenentspannt, dass sie bald selig entschlummert. Das Klanggemisch aus Musik und den kehligen Stimmen umspinnt meine ganze Wahrnehmung und wirkt auf irgendeine Weise einlullend und elektrisierend zugleich.

Ich werde neugierig auf den letzten Raum, den der Meditation. Drum schaukle ich meine Begleitung so lange hin und her, bis sie aufwacht und mit mir kommt. Hier ist das Oberlicht gänzlich abgedunkelt, es herrscht eine Stimmung wie Nacht. An zwei Wänden kleine Projektionen, Film auf Fell, Aufnahmen, die Mitglieder des Stammes zeigen. Ein Halbkreis aus Kissen, der auf eine an eine andere Wand gemalte Gottheit ausgerichtet ist, auf deren Bauch ein Lichtkreis klebt. Die Gesänge sind hier nun allumfassend. Vorbildlich sitzen wir im Schneidersitz und gucken auf den Lichtkreis, bis uns die Knie weh tun. Wir sind nun fast zwei Stunden hier, der Hunger ruft uns wieder in unsere Welt und so laufen wir bald zurück – Aus der Nacht in erleuchtetes Schwarz, durchqueren warme Naturtöne und blau und weiß und stolpern schließlich, etwas benommen durch die Glastüre, den Eingang. Als wir das tb21 verlassen, fröstle ich an der frischen Luft, wie nach einem zu tief geratenem Mittagsschlaf und blinzle in die untergehende Herbstsonne.

Wir haben nicht viel über Ernesto Netos Arbeit gesprochen. Schön war das, sage ich zu meiner Begleitung und das stimmt zwar, ist aber nicht, was ich meine. Neto hat uns einen Nachmittag aus dem turbulenten Wien heraus gepflückt und in eine ferne magische Welt gesetzt. In der scheint alles Licht und Nichtlicht und träg schwingende Körperlichkeit – seine Welt bei den Huni Kuin. Was muss das für ein friedliebender Stamm sein, denke ich mir.

Der Tagesspiegel beschreibt Netos Arbeit als „Kuschelkunst“3, mit der er einen Kontrapunkt zu kapitalistischen Zwängen und sozialen Missständen konstruiere. Am Ende des Artikels steht der wohlwollende Satz: „Vielleicht ist das Leben doch nicht so hart und schonungslos, wie es immer tut.“4 In der Tageszeitung wird suggeriert, die Arbeit Ernesto Netos impliziere ein unpolitisches Moment, da sie sich mit ihrer angenehmen Ästhetik von dem Hässlichen dieser Welt abwende. Aber muss denn ein kulturelles Produkt notwendigerweise explizit von Gewalt, Raffgier und anderen Übeln sprechen, um kritisch zu wirken? Ernesto Neto beweist mit seiner Arbeit auf mehreren Ebenen, dass Kunst auch anders politisch sein kann.

Aru Kuxipa – Sacred Secret ist einen interkulturellen Dialog eingebettet. Die Ausstellung selbst wurde von einer Vielzahl von Veranstaltungen und Symposien eingeleitet, die von und mit eigens angereisten Mitgliedern des Stammes der Huni Kuin gestaltet wurden. Hier wurden Teile der jahrhundertealten Tradition vermittelt, man sprach über Kultur und Geschichte des Amazonasstammes, über altes Wissen von Naturheilmethoden und über ein Leben im Einklang mit Umwelt und Kosmos. Wenn über die Huni Kuin gesprochen wird, kann nicht verschwiegen werden, dass ein solch harmonisches Leben im Regenwald dank industrieller Einbrüche nicht unbehelligt andauern kann. Eine Ausrottung des Stammes durch Sklaverei und Unterdrückung stellte den Beginn eines Prozesses dar, an dessen Ende das Aussterben ihrer Kultur zu stehen droht. Auch wenn di Huni Kuin mit einer derartigen Gefahr heute nicht mehr konfrontiert sind, schwindet ihr Lebensraum in einem Atemzug mit dem Sterben des Regenwalds. Im Angesicht dessen kämpfen die Stammesmitglieder um das Fortbestehen ihres Wissens, ihrer Kultur. Sie teilen sie nicht nur mit Österreich, sondern im Rahmen vieler Veranstaltungen auch mit anderen Nationen und versuchen ein Bewusstsein einer global geteilte Verantwortung für das ökologische Gleichgewicht des Planeten zu schaffen.

Wenngleich der Besuch der Ausstellung kostenlos ist, stehen Spendentopf und ein Verkaufsstand, an dem Fairtradeprodukte, Kunsthandwerk und dergleichen mehr erworben werden kann, bereit. Der dort gesammelte Erlös kommt dem Kampf um die Rettung des Regenwaldes zu Gute. Die Kunst Ernesto Netos gibt es nicht, ohne diese enge Verflechtung mit dem politischen und ökologischen Diskurs.

Das Konzept der Ausstellung selbst zielt nicht auf Informationstransfer ab. Hier geht es um darum, einzutauchen und nachzuspüren. Mit ein bisschen Zeit und Muse, kann man Ernesto Netos Reisen zu den Huni Kuin im Wiener Augarten in den gegebenen Ansätzen nachempfinden. Das liegt nicht nur an den rituellen Exponaten, nicht an Materialien und Musik – der Besucher betritt eine neue Welt, in der jedes Detail Fragment der Inszenierung einer fremden Kultur ist. Ohne Anleitungen muss er entscheiden, wie weit er sich auf diese Empfindungen einlässt, welche Angebote er auf welche Weise annehmen möchte. Es gibt keine Hinweise, die ihm verraten, wie alles zu nutzen sei und auch keine, die verraten, was verboten ist. Das Wissen der BesucherIn um das angemessene Benehmen in einem Museum wird im Rahmen von Aru Kuxipa – Sacred Secret durchbrochen. BesucherInnen müssen erlerntes Wissen um Verhaltenskonzeptionen loslassen und sich auf den Erfahrungsraum einlassen.5 Lediglich der Empfindung folgend, muss man sich neu zurecht finden, ohne Orientierung durch bekannte Regeln oder Verhaltensmuster. Als europäisch kultivierte Museeumsbesucherinnen wussten wir, dass die starre und distanzierte Präsentation von Exponaten spätestens seit den 80er Jahren abgesagt ist, dass die Partizipation durch das Publikum Teil des kulturellen Prozesses sein kann. Wir glaubten ein solches Konzept erkannt zu haben, hatten es aber de facto mit einer konjunktivistischen Partizipationsform zu tun. Eine solche Installation ist so angelegt, dass es nur so scheint, als läde sie zur Interaktion ein, eine aktive Teilhabe wird jedoch mittels in der Präsentation angelegter Zeichen versperrt. So bleibt ihre Wirkung im Regelfall darauf beschränkt, den Betrachter dazu anzuregen, darüber nachzudenken, wie sein Teilnehmen wohl hätte sein können. Diese Zeichen waren für uns nicht lesbar, wir überschritten prompt die Linie des Anstands und erfuhren im geschützten Raum des Museums die Verunsicherung in einem fremden Umfeld zu sein. Die Konsequenz war ein Moment der Irritation angesichts undurchsichtigen Regeln im ungewohnten Umfeld. Das tba21 gibt hier die traditionelle hegemoniale Position der kunstvermittelnden Institution auf, aus welcher heraus den BesucherInnen etwas Gegebenes, Geschaffenes präsentiert wird. Nun muss er oder sie sich selbstständig voran tasten und Erfahrungswissen neu konstruieren. So kann die Ausstellung zwar auf der einen Seite durchaus im traditionellen Sinne distanziert besichtigt werden, doch kann die Intensität der Sinneseindrücke und das Spiel von Interaktion und Besserbleibenlassen auch weitere Reflexions- und Lernprozessen bezüglich gewohnter Handlungsstrukturen bedingen.

Indem den BesucherInnen handlungsanweisende (oder -verweigernde) Zeichen in der Ausstellungskonzeption versagt werden, folgt das tba21 der demokratischen Aufforderung Gayatri Spivaks, dass Kunstvermittlung, die „Privilegien der Machtverhältnisse“6 verlernen lassen soll. Sie soll ebenso verlernen lassen, dass das Museum alleingültig Wissen fertig portioniert präsentiert, wie auch, das eigene Wissen um das, was im gegebenen Handlungsraum Gültigkeit besitzt und was nicht. In der Kunstpädagogik gibt es Stimmen, wie die Carmen Mörschs, die der Meinung sind, eine solche Ausstellung habe es in absoluter Konsequenz in westlichen Strukturen noch nicht gegeben.7 Das Museum scheitere stets an der eigenen Gegebenheit, eine kunst- und wissensvermittelnde Institution im Gefüge eines staatlichen Systems zu sein und könne niemals anders als nach dessen Prinzipien agieren. Die staatliche Institution des Kunstmuseums, in der Wissen top down vermittelt wird, mag im Augarten derzeit bestimmt nicht zur Gänze deinstalliert werden. Auch die Auseinandersetzung mit der Erfahrung von Fremde im Kleinen bleibt im Rahmen der Ausstellung auf eine subjektive Ebene beschränkt, was nicht ausreicht, um Vorstellungen einer aufklärerischen Kunstausstellung wie der Nora Sternfelds zu entsprechen. Die „Rolle der rassistischen Gesetze wird nicht thematisiert, weil es nur um persönliche Verbindlichkeit eines besseren Miteinanders geht.“8 Bezogen auf Netos Arbeit, hieße das, die Konzeption müsste in größeren Konzepten denken, direkt auf Fremdenfeindlichkeit und Umweltzerstörung in übergeordneten sozialen wie politischen Strukturen referieren und herrschende Verhältnisse thematisieren. Vielleicht hätte Nora Sternfeld darum dem Artikel des Berliner Tagesspiegels in dem Punkt beigepflichtet, Ernesto Neto mache keine politische Kunst und gegen die Hegemonie des westlichen Staates, ausgeübt durch seine Wissensvermittler, würde hier auch nicht vorgegangen. Allerhöchstens könnten einzelne BesucherInnen bei dem eigenen moralischen Bewusstsein gepackt werden, indem bewusst werde, welche Auswirkungen die eigene Ignoranz für andere Menschen habe.9 Welche öffentlichen Diskriminierungsmechanismen dahinter stehen, sei nicht Teil des Diskurses.

Was Netos Arbeit aber kann, ist mittels der Erfahrbarkeit des ästhetischen Ausdrucks in den Alltag ihrer RezipientenInnen zu intervenieren, neue Perspektiven zu beleuchten und möglicherweise Denkprozesse anzustoßen.10 So entspricht sie dem Anspruch an kulturelle Produktionen in ihrer kritischen Bedeutungsentfaltung nach Zobel, Klaus und Lang. Diese sind demnach als Prozesse zu verstehen, die durch die erforderte Beteiligung des Rezipienten zu „zivilgesellschaftliche(r) Mitbestimmung“ an verhandelten Themen motivieren. Inhalte werden miteinander in einem demokratischen Dialog diskutiert, an dem jedeR beteiligt sein kann. Im Falle von Aru Kuxipa – Sacred Secret steht im Zentrum der Verschlingungen von Ausstellung und Veranstaltung, von sinnlicher Empfindung, Fakten und Dialog die Hervorhebung eines international angelegten Verantwortungsbewusstseins. Ganz in postkolonialem Sinne erhält das Hegemonieverständnis der EuropäerIn im Augarten einen kleinen Stoß. Ein Bewusstsein, das Mensch und Natur umfasst und über den sozialen Kreis des Einzelnen hinweg eine Brücke zwischen Wien und Brasilien schlägt.

 

 

1 The Cashinahua. In: Ic magazine. A publication of the center for world indigenous studies. URL: https://intercontinentalcry.org/indigenous-peoples/cashinahua/[12.10.2015].

2 Ernesto Neto and the Huni Kuin. In: Thyssen-Bornemisza Art Contemporary. URL: http://www.tba21.org/ program/current/314/artworks2 [12.10-2015].

3 Meixner, Christiane: Mehr Flausch wagen. Kuschelkunst vom Brasilianer Ernesto Neto. Tagesspiegel online. (27.02.2015) URL: http://www.tagesspiegel.de/kultur/kuschelkunst-vom-brasilianer-ernesto-neto-mehr-flausch-wagen/11430554.html. [12.10.2015].

4 Ebd.

5 Vgl.Vgl.: Sternfeld: Verlernen Vermitteln. In: Kunstpädagogische Positionen Bd 30. Hrsg. von Andrea sabisch, Torsten Meyer, Eva Sturm. Hamburg: Repro Lüdke 2014. S. 11f. 2014. S. 11f.

6 Nach Gayatri Spivak in: Sternfeld, Nora. Interview. In: What’s next? Art Education. Hrsg von: Torsten Meyer, Gila Kolb. München: Kopaed 2014. S. 335.

7 Vgl. hierzu: Mörsch, Carmen: Sich selbst widersprechen. In: What’s Next. Kunst nach der Krise. Ein Reader. Hrsg. von: Johannes M. Hedinger, Torsten Meyer. Berlin: Kadmos 2010. S.402.

8 Sternfeld: Verlernen Vermitteln. 2014. S. 16.

9 Vgl. Ebd. S. 16f.

10 Vgl. dazu: Zobl, Elke; Klaus, Elisabeth; Lang, Siglinde: Ein Rück- und Ausblick auf die Forschung am Programmbereich `Zeitgenössische Kunst und Kulturelle Produktion. In: LangRe-think: Kultur produzieren?! [Vorabdruck] S.3f.

Alix Michell

Alix Michell

Ehe Alix für die Kulturpoetik nach Münster gezogen ist, hat sie in Mainz und Tartu Buchwissenschaft und Komparatistik studiert. Auch wenn sie ihre Affinität zum Printmedium nicht verloren hat, schaut sie heute gern auf Plastisches und Grafisches im digitalen wie im physischen Raum. Dabei interessiert sie sich vor allem für Körperlichkeit und das Performative im Text. Außerdem schreibt sie für den MusikBlog und beschäftigt sich mit Radiomachen oder im Grünen.
Alix Michell

› tags: Aru Kuxipa / Ausstellung / Ernesto Neto / Kunst / Macht / Wien /

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